Klose, Burkhard
Nach Abitur und Wehrdienst begann Burkhard Klose das Studium der Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Clausthal. Nach dem Studium arbeitete er in verschiedenen Ingenieurunternehmen in Funktionen von Akquisition und Projektleitung bis zu Bau- und Büroleitung.
Fachliche Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren, neben der Umwelttechnik, die Themen Entsorgung/Abfallwirtschaft, Umweltverträglichkeit, Umweltmanagement, Altlastensanierung, Emissionsminderung und Energieeinsparung. Äußerst spannend war dabei die Wendezeit, in deren Folge zahlreiche Projekte in den neuen Bundesländern anstanden. Zu nennen sind hier vor allem die Chemie AG Bitterfeld und die Filmfabrik Wolfen sowie Arbeiten im Zusammenhang mit der Wismut AG.
In den letzten Jahren lagen die Schwerpunkte in den Bereichen Büroorganisation, Controlling, IT, Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätsmanagement in einem mittelständischen Ingenieurunternehmen der technischen Gebäudeausrüstung.
Bereits in meinen ersten Berufsjahren kam der Gedanke auf, wesentliche Projektschritte zu »standardisieren«, da sich zeigte, dass Projekte mit naturwissenschaftlich-technischen oder auch betriebswirtschaftlichen Zielsetzungen auf Projektabwicklungsebene sich sehr stark ähneln. Auf dem Buchmarkt wurde er damals nicht fündig, da hauptsächlich Managementtheorien ausführlich dargestellt wurden. Aber erst eine differenzierte aufgaben- und themenbezogene Umsetzung der Managementtheorien ergibt eine praxisorientierte Handlungsanweisung für den Projektalltag!
So ist das Ziel des Handbuchs Projektabwicklung pratikable Lösungsansätze für einzelne Projektsituationen aufzuzeigen und mithilfe von Checklisten, Formularen, Merkblättern und Beispielen die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen. Bereits nach der ersten Auflage bestätigte die positive Resonanz (auch aus dem Hochschulbereich) dass der eingeschlagene Weg der richtige war, so dass bei den weiteren Auflagen zusätzliche projektrelevante Themen ergänzt wurden.
»In Zukunft ist aus meiner Sicht zunehmend die Symbiose aus IT und Projektarbeit interessant. Beispielhaft sind hier neue Strategien zu nennen wie Projektplattformen, Groupware-Lösungen, Projekt-WIKI-Systeme, Blogs et cetera. Aber auch hier stehen für mich praktikable (!) Lösungen im Vordergrund. Nur Systeme, die auch »gelebt« werden, die ein hohes Maß an Akzeptanz finden und schnell zu Erfolgen führen, werden sich langfristig durchsetzen. Auf diesem Gebieten sehe ich in Zukunft noch zahlreiche Möglichkeiten für praktikable Arbeitshilfen.«









