Vielleicht will die SPD gar nicht, dass es sie gibt

Über das Ende einer Volkspartei

Hardcover, 256 Seiten
Erschienen: September 2019
Gewicht: 404 g
ISBN: 978-3-95972-224-7
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Aus dem Inhalt

Die SPD steckt in der schwersten Krise ihrer mehr als 150-jährigen Geschichte. Die Mutterpartei des sozialdemokratischen Deutschlands, der wir den Wohlfahrtsstaat und unseren liberalen, demokratischen Grundkonsens verdanken, erlebt bei Wahlen immer verheerendere Niederlagen. Die ehemals stolze linke Volkspartei ist zu einer Splitterpartei verkommen.

Der Journalist Holger Fuß beschreibt eine Partei, die zerrissen ist zwischen Utopie und Pragmatismus, zwischen dem Traum vom demokratischen Sozialismus und dem Opportunismus gegenüber dem globalen Turbokapitalismus. Eine Partei, die nach außen gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität propagiert, aber intern erschreckend häufig von Intrigen, Neid und Diffamierungen geprägt ist.

Fuß hat innerhalb der SPD recherchiert und mit Genossen gesprochen, die an ihrer eigenen Partei verzweifeln. Sozialdemokraten, die sich nach Aufbruchsstimmung sehnen und nach charismatischen Führungspersönlichkeiten. Herausgekommen ist ein einmaliger Einblick in den Maschinenraum eines untergehenden Schiffes. Der Autor fragt aber auch nach den Perspektiven für eine neue Sozialdemokratie, für eine starke SPD.

»Holger Fuß ist ein origineller Erzähler. Seine Studie über die Nöte der SPD klärt so geistreich wie ausdrucksstark auf, woran die Sozialdemokratie krankt.«
Jacques Schuster, Chefkommentator der Welt und Welt am Sonntag

Über den Autor

Holger Fuß, geboren 1964 in Schleswig, arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten als Journalist. Er volontierte bei der deutschen Ausgabe des Zeitgeistmagazins Wiener in München, war als Textchef und redaktioneller Berater tätig, und schreibt über Politik, Wissenschaft, Kultur und Zeitgeschehen für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften. Der Wechselwähler hat zeitlebens niemals rechter gewählt als SPD und ist der Meinung, dass das Linkssein neu erfunden werden muss.

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