Die Herren des Geldes

Wie vier Bankiers die Weltwirtschaftskrise auslösten und die Welt in den Bankrott trieben

Hardcover, 640 Seiten
Erschienen: Juni 2010
Gewicht: 724 g
ISBN: 978-3-89879-578-4
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Aus dem Inhalt

Detailliert zeichnet Ahamed nach, wie Notenbanker Millionen von Menschen ins Verderben stürzen, wenn sie danebenliegen. Hier zeigt sich bereits eine Analogie zur heutigen Situation, denn die Fachwelt diskutiert, ob durch die weltweite Öffnung der Geldschleusen nicht bereits der Grundstein für die nächste Krise gelegt wird. Der Reiz des Buches liegt darin, dass Ahamed nicht einfach die Entstehung der Weltwirtschaftkrise 1929 beschreibt, sondern dies anhand der Persönlichkeiten von vier Notenbankern tut, die alle auf ihre Weise hochspannende Figuren waren und die Geldpolitik bis heute prägen. Ahameds Thesen sind provokativ und haben in den USA großes Aufsehen erregt. Im Kern sagen sie, dass sich Notenbanker nicht zu dogmatisch an einem Ziel festklammern sollten. Damit greift Ahamed indirekt heutige Geldpolitiker an, die unter allen Umständen die Inflation kontrollieren wollen, besonders in Europa. Ausgezeichnet mit dem Pulitzerpreis 2010!

Über Liaquat Ahamed

Liaquat Ahamed schloss sein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Cambridge und Harvard ab, arbeitete bei der Weltbank in Washington, D. C., und war 25 Jahre lang als professioneller Investmentmanager in London und New York tätig, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Sein erstes Buch, Die Herren des Geldes, über die Ursachen der Weltwirtschaftskrise von 1929 wurde mit dem Pulitzer-Preis für Geschichte, der Arthur-Ross-Goldmedaille des Council on Foreign Relations und dem Preis der Financial Times für das beste Wirtschaftsbuch des Jahres ausgezeichnet.

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