Oktober 2026
innerhalb Deutschlands
Was können wir aus der ersten großen Finanzkrise lernen? Pulitzerpreisträger Liaquat Ahamed gibt uns einen Einblick in das Jahr 1873, als der Börsenkrach Europa erschütterte, der Gründerzeit ein abruptes Ende bereitete und die Weltwirtschaft ins Wanken brachte. Im Mittelpunkt des Buchs stehen die Rothschilds, die maßgeblich an der Entwicklung des internationalen Kapitalmarkts beteiligt waren, sowohl als Akteure als auch als Symbol für die Macht der Finanzelite. Ahamed verknüpft dabei nicht nur den Gründerkrach in Wien und Berlin mit den politischen und sozialen Umbrüchen jener Zeit, sondern zieht auch Parallelen zu späteren Krisen wie jenen von 1929 und 2008. Ein Buch, das aufzeigt, wie politische Intrigen, soziale Spannungen und wirtschaftlicher Wandel die Welt veränderten – und unsere heutige globale Wirtschaft schufen.
Liaquat Ahamed schloss sein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Cambridge und Harvard ab, arbeitete bei der Weltbank in Washington, D. C., und war 25 Jahre lang als professioneller Investmentmanager in London und New York tätig, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Sein erstes Buch, Die Herren des Geldes, über die Ursachen der Weltwirtschaftskrise von 1929 wurde mit dem Pulitzer-Preis für Geschichte, der Arthur-Ross-Goldmedaille des Council on Foreign Relations und dem Preis der Financial Times für das beste Wirtschaftsbuch des Jahres ausgezeichnet.
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