September 2026
innerhalb Deutschlands
China hat in Rekordzeit hoch aufragende Wolkenkratzer, ein verzweigtes Eisenbahnnetz und Fabriken der Superlative gebaut, um die Wirtschaft anzukurbeln. Doch der rasante Wandel hatte auch schmerzhafte Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft.
In diesem Buch vereint Dan Wang fundierte politische und wirtschaftliche Analysen mit eigenen Recherchen und entwickelt so ein wegweisendes neues Modell zum Verständnis Chinas – und zeichnet zugleich ein differenzierteres Bild der USA. China erweist sich als Ingenieursnation, die mit hohem Aufwand Großprojekte verwirklicht, während die USA zunehmend als Anwaltsgesellschaft agieren, in der juristische Hürden sowohl positive als auch negative Veränderungen hemmen.
Angesichts der angespannten und ungewissen Beziehungen zwischen den USA und China sowie der Gefahr eines globalen Konflikts bietet Wang eine innovative, neue Sichtweise auf die beiden Supermächte. Dabei verdeutlicht er unter anderem, wie beide Länder einander einen besseren Weg aufzeigen könnten. Wie viel besser die Welt wäre, wenn die Amerikaner mehr von ihrer früheren Tatkraft wiedererlangten und die chinesischen Bürger in einem Staat lebten, der auch ihre individuellen Freiheiten schätzt.
Dan Wang ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hoover History Lab der Stanford University. Zuvor war er Fellow am Paul Tsai China Center der Yale Law School. In den vergangenen Jahren lebte er in Hongkong, Peking und Shanghai. Seine Essays sind in der New York Times, Foreign Affairs, der Financial Times, dem New York Magazine, Bloomberg Opinion und The Atlantic erschienen.
Für Ihre journalistische Arbeit stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte besuchen Sie unseren Pressebereich für weitere Informationen.