November 2026
innerhalb Deutschlands
Wir befinden uns in der gefährlichsten Ära internationaler Spannungen seit dem Ende des Kalten Krieges. Die Streitkräfte zahlreicher großer Staaten rüsten auf und bereiten sich auf Kampfhandlungen einer Größenordnung vor, wie sie seit 1945 nicht mehr gesehen wurden.
Peter Apps untersucht, was in den Schaltzentralen der Macht, etwa in Washington, Moskau und Peking, vor sich geht, und analysiert die Lage an den aktuellen und möglichen zukünftigen Konfliktzonen in der Ukraine, in Taiwan und dem südchinesischen Meer, im Cyberspace und selbst im Weltall. Zahlreiche Berichte von Expert*innen aus Militär, Politik und Industrie sowie von einfachen Menschen, die direkt von den Ereignissen betroffen sind, tragen zu einem ganzheitlichen Bild dieser neuen Ära der Konflikte bei.
Für Russland und China scheint diese neue Zeit Chancen zu einer Umgestaltung der Welt nach ihren eigenen Vorstellungen zu bieten – für den Westen dagegen droht eine katastrophale Entwicklung, wenn die Warnungen nicht rechtzeitig beherzigt werden. Von der Rückkehr atomarer Bedrohungen im Stil des Kalten Krieges bis hin zu neuen Formen der Sabotage und »hybrider Kriegsführung« ist der Kampf um die globale Vorherrschaft bereits in vollem Gange. Dieses Buch erklärt die aktuelle, zunehmend unsichere Situation und was geschehen muss, damit sie nicht völlig eskaliert.
Peter Apps ist ein internationaler Korrespondent für die Nachrichtenagentur Reuters und derzeit als Geschäftsführer des Thinktanks »Project for Study of the 21st Century (PS21)« im Sabbatical. Apps wurde in London geboren, wuchs im südlichen Essex auf und kam 2003 im Alter von 22 Jahren zu Reuters. Er berichtete für die Agentur zunächst aus dem südlichen Afrika und anschließend aus dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Sri Lanka. Seit einem Unfall 2006 ist er von den Schultern abwärts weitgehend gelähmt. Neun Monate nach dem Unfall kehrte er im Rollstuhl an seinen Arbeitsplatz zurück und nahm mithilfe einer Spracherkennungssoftware seine Karriere als Journalist wieder auf. Er hat inzwischen aus mehr als 20 Ländern berichtet.
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