Kanban

Mit System zur optimalen Lieferkette

Hardcover, 240 Seiten
Erschienen: Juli 2009
Gewicht: 716 g
ISBN: 978-3-86880-017-3
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Aus dem Inhalt

**Karten statt Warten! Mit Kanban zur optimalen Lieferkette** Verschwendung erkennen und vermeiden, schlanke Strukturen schaffen. Wenn das nur so einfach wäre! Beim einen hakt die interne Materialversorgung, beim anderen die Optimierung externer Zulieferprozesse. Ausgeklügelte Kanban-Systeme sind die Lösung: Sie regeln effiziente Lieferketten fast wie von selbst. Thomas Klevers – Experte für »schlanke Produktion« ­– weiß, welche Kriterien für die Auswahl der geeigneten Kanban-Variante unerlässlich sind. Anhand zahlreicher Beispiele aus kleinen und mittelständischen Unternehmen erläutert er die Kanban-Einführung Schritt für Schritt. - Selbststeuerung vs. dispositive Steuerung: Ankoppelung von Zulieferprozessen - Signal-, Behälter-, Karten-Kanban & Co.: Welches Modell eignet sich für welchen Zweck? - Kanban-Systeme: Auslegung und Einbettung in betriebliche Prozesse Nutzen Sie das volle Potenzial eines individuellen Kanban-Systems: Bestände reduzieren, Steuerungsabläufe vereinfachen, Störungen vermeiden! »Kanban-Anwendungen konzentrierten sich bisher auf die vereinfachte Bereitstellung von Verbrauchsmaterialien wie Schrauben, Muttern und anderen geringwertigen Teilen. Mittlerweile jedoch haben viele Unternehmen verstanden, dass Kanban wesentlich mehr leisten kann und erhebliche Vorteile auch in anderen Bereichen der inner- und außerbetrieblichen Logistik bietet.« (Thomas Klevers)

Über den Autor

<p>&nbsp;<em>Thomas Klevers: </em>Vorweg der &uuml;bliche &raquo;Steckbrief&laquo;: geboren am 19. April 1958 in Aachen, aufgewachsen in Villingen, Darmstadt und D&uuml;sseldorf. Studium der Elektrotechnik an der RWTH Aachen mit Abschluss zum Diplom-Ingenieur. Nach selbstst&auml;ndiger T&auml;tigkeit als Berater R&uuml;ckkehr zur Hochschule und Promotion in Maschinenbau am WZL-Laboratorium f&uuml;r Werkzeugmaschinen und Betriebslehre.</p> <p class="MsoNoSpacing" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Seit 1990 einer der gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Gesellschafter des Beratungsunternehmens GEPRO mbH mit Sitz in Aachen, Berlin, Landau und Wien. Verschiedene Aufsichts- und Beiratsmandate, regelm&auml;&szlig;ige Seminart&auml;tigkeit im In- und Ausland. Wohnhaft in Aachen, vier Kinder. Hobbys: Neben Musik, Fotografie, Kochen und der Liebe zum Wein ist Reisen eine gro&szlig;e Leidenschaft.</p> <p class="MsoNoSpacing" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Warum besch&auml;ftige ich mich mit der Wertstrom-Methode? Das hat unterschiedliche Ursachen: Schon immer hat mich die Frage besch&auml;ftigt, wie wir sparsamer und effizienter mit unseren Ressourcen umgehen k&ouml;nnen. Ich sehe die Suche nach L&ouml;sungen, wie unn&ouml;tiger Verzehr von Rohstoffen reduziert und der ma&szlig;lose Verbrauch von Energie einged&auml;mmt werden k&ouml;nnen, als eine gesellschaftspolitische Verpflichtung gerade f&uuml;r uns Ingenieure an. Au&szlig;erdem besch&auml;ftigt mich die Frage, wie die wirtschaftliche Zukunft Mitteleuropas aussieht. Als &uuml;berzeugter Europ&auml;er mache ich mir Gedanken dar&uuml;ber, ob und wie hier dauerhaft Arbeitspl&auml;tze wirtschaftlich erhalten bleiben k&ouml;nnen. Gerade auch als Vater von vier Kindern, die &uuml;ber kurz oder lang attraktive Arbeitspl&auml;tze suchen, sehe ich eine Aufgabe darin, Wege zu einer nachhaltigen Absicherung der Wirtschaftlichkeit in Europa zu finden. Und schlie&szlig;lich muss man sich als Berater immer damit auseinandersetzen, wof&uuml;r Kunden eigentlich bezahlen.</p> <p class="MsoNoSpacing" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Meines Erachtens k&ouml;nnen Kunden von einem Berater erwarten, dass sich dieser schnell einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Situation des Unternehmens verschafft und sich dann darauf konzentriert, nachhaltige L&ouml;sungen zu finden. Kunden sollen einen Berater nicht daf&uuml;r bezahlen, mit gro&szlig;em <span style="mso-spacerun: yes;">&nbsp;</span>Aufwand Analysen zu betreiben, die sich im Nachhinein als unn&ouml;tig erweisen. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen Kunden erwarten, dass man individuelle L&ouml;sungen erarbeitet, die auf ihre Verh&auml;ltnisse zugeschnitten sind und nicht aus der Schublade stammen.</p> <p class="MsoNoSpacing" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Anfang der neunziger Jahre kam ich &uuml;ber verschiedene Kontakte mit den Gedanken des Toyota Produktionssystems und der Wertstrom-Methode in Ber&uuml;hrung. Schnell wurde mir klar, dass ich in diesen Ans&auml;tzen Antworten auf die drei oben genannten Bereiche finden w&uuml;rde, vieles jedoch an die Verh&auml;ltnisse in Deutschland und Mitteleuropa angepasst und &uuml;bertragen werden muss. Seitdem besch&auml;ftigt mich dieses Thema und mich begeistert immer wieder, zu welchen nachhaltigen Verbesserungen die konsequente Anwendung der Wertstrom-Methode f&uuml;hrt. Durch verschiedene Projekte im Rahmen meiner Beratungst&auml;tigkeit konnte ich die <span style="mso-spacerun: yes;">&nbsp;</span>Wertstrom-Methode in unterschiedlichsten Industriebereichen anwenden &ndash; von klassischen in der Automobil-Zulieferindustrie &uuml;ber den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zur Prozessindustrie.</p> <p>&nbsp;</p>

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